Noch vor ein paar Jahren war Meditation ganz weit weg. Das machten ein paar Yogis und buddhistische Mönche. In unserer Gesellschaft war sie noch nicht angekommen. Auch heute ist sie das noch nicht völlig.
Aber warum?
Es ist längst bewiesen, dass meditieren auf unser Gehirn und unser Nervensystem Einfluss nimmt. Dass wir gelassener werden und damit ein Stück weit glücklicher.
Ich habe es immer wieder probiert. Setzte mich hin, schloss die Augen und wartete, dass irgend etwas passiert. Ein Trancezustand, ein Gefühl des Friedens, irgendwas. Und es passierte: Nichts!
Dann eines Tages im Yoga-Retreat sagte eine Lehrerin: "Lasst uns ein wenig in Stille sitzen.". Ich dachte: "ok, das kann ich!" Also saß ich in Stille und als sie die nächste Anweisung gab, ich weiß nicht, wieviel Zeit vergangen war, merkte ich, dass ich, bzw. mein Geist, von weit weg zurückkam.
Das war mein Schlüsselerlebnis.
Seither sitze ich jeden Morgen in Stille. Manchmal klappt das besser, manchmal schlechter. Egal. Ich bleibe dran. Nach vielen Wochen ohne weitere "Fortschritte" kam ich in eine Situation, die mich früher in die Weißglut getrieben hätte. Ich blieb ruhig, zuckte mit den Schultern. Plötzlich die Erkenntnis: Wow, ich bin trotz dieser Situation ruhig!
Darum bleibe ich dran, jeden Tag!
Meditierst du schon?
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